Passwort-Richtlinien von Online-Diensten

Man sollte ja denken, dass mittlerweile ein gewisser Konsens besteht, dass Passwörter aktuell der wichtigste Schutz unserer Daten und unserer digitalen Identität bei Online-Diensten sind.
Von daher sollte man doch auch davon ausgehen können, dass Online-Dienste mittlerweile ein wenig Hirnschmalz und Entwicklungskapazität in die Sicherung dieser Daten investiert.
Dashlande – ein …

Man sollte ja denken, dass mittlerweile ein gewisser Konsens besteht, dass Passwörter aktuell der wichtigste Schutz unserer Daten und unserer digitalen Identität bei Online-Diensten sind.
Von daher sollte man doch auch davon ausgehen können, dass Online-Dienste mittlerweile ein wenig Hirnschmalz und Entwicklungskapazität in die Sicherung dieser Daten investiert.
Dashlande – ein Anbieter von Passwort-Managern – hat sich jetzt 40 der populärsten Dienste angeschaut und zusammengestellt – BleepingComputer hat dies schön zusammen gefasst.
Mich bringt diese Übersicht dazu, nochmals dahin gehend zu appellieren, sich die Passwort-Richtlinien unserer genutzten Dienste genau anzuschauen und die Passwörter so zu gestalten, dass diese die Richtlinien maximal ausnutzen.
Was allerdings manchmal geradezu grotesk schlecht ist – so nutzen oft Banken (ja, richtig gelesen: Banken!) – oft lächerlich schwache Richtlinien:
maximal 5 Zeichen lang, bestehend aus Buchstaben (immerhin groß und klein) und Ziffern.
Bei so einer Passwort-Richtlinie empfehle ich dringend, diesen Dienst nicht zu verwenden und zu einem Dienst mit analogem Angebot zu wechseln, der eine stärkere Passwort-Richtlinie durchsetzt.
[Update 2017-08-13, 10:19 Uhr]: Link zu Dashlane eingefügt.