Naja, Datenschutz durch Datensouveränität zu ersetzen, bringt uns auch nicht voran

Da lehnt sich Dorothee Bär, designierte digitale Staatsministerin, aber weit aus dem dem virtuellen Fenster:

Ich finde schon den Begriff „Datenschutz“ schwierig.
Besser wäre es, von „Datensouveränität“ zu sprechen.
Die Bürger sollen selbst entscheiden, an wen sie ihre Daten geben, wissen, wer wie, wann und warum Zugriff auf ihre Daten …

Da lehnt sich Dorothee Bär, designierte digitale Staatsministerin, aber weit aus dem dem virtuellen Fenster:

Ich finde schon den Begriff „Datenschutz“ schwierig.Besser wäre es, von „Datensouveränität“ zu sprechen.Die Bürger sollen selbst entscheiden, an wen sie ihre Daten geben, wissen, wer wie, wann und warum Zugriff auf ihre Daten hat.

Dorothée Bär, CSU, Staatsministerin für Digitalisierung

Nun, immerhin haben wir genau dafür, dass wir wissen, an wenn wir wann unsere Daten herausgeben, entsprechende Artikel in DS-GVO.
Dafür brauchen wir keine Ummünzung des Begriffs Datenschutz.
Die Datensouveränität müssen wir lernen – den Datenschutz müssen die Gesetzgeber sichern.
Wenn wir Datenschutz durch Datensouveränität ersetzen, können wir auch Umweltschutz durch Umweltsouveränität ersetzen – und jeder kann endlich seinen Müll überall abladen, wo es im passt.
Grad so, wie es viele mit ihren Daten machen.