Verhaltensanalyse anstatt Gesichtserkennung

Naja, wenn die Kameras schon da sind, wär ja schade die nicht zu benutzen.
Demnächst läuft der Versuch der automatischen Gesichtserkennung am Bahnhof Südkreuz in Berlin aus und es wäre ja schade, wenn man die Kameras nicht weiter verwenden würde.
Das mit der Gesichtserkennung klappt ja nach eigenen Aussagen der …

Naja, wenn die Kameras schon da sind, wär ja schade die nicht zu benutzen.
Demnächst läuft der Versuch der automatischen Gesichtserkennung am Bahnhof Südkreuz in Berlin aus und es wäre ja schade, wenn man die Kameras nicht weiter verwenden würde.
Das mit der Gesichtserkennung klappt ja nach eigenen Aussagen der Politik schon ganz gut:

„Das ist besser als ich erwartet habe, und die meisten Kritiker auch“

äußerte sich der ehemalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière Mitte Dezember 2017 zu den Erkennungsraten von 70 bis 85 %.
Und von daher kann ja jetzt an neuen Verfahren getestet werden: Situationsanalyse.
Ist ja auch viel besser, wenn erkannt werden was getan wird, anstelle von wer etwas tut.
Achja, ein Traum die Möglichkeiten der automatisierten Überwachung.

Digitales Erbe

Das ist doch endlich mal wieder eine sinnvolle Klärung einer Situation, die uns zukünftig noch mächtig beschäftigen wird:
Was passiert mit unserer digitalen Identität, wenn wir das Zeitliche segnen?
Der BGH hat gestern geurteilt, dass Online-Konten vollständig vererbbar sind.

Das ist doch endlich mal wieder eine sinnvolle Klärung einer Situation, die uns zukünftig noch mächtig beschäftigen wird:
Was passiert mit unserer digitalen Identität, wenn wir das Zeitliche segnen?
Der BGH hat gestern geurteilt, dass Online-Konten vollständig vererbbar sind.

Den Bock Ghostery zum Gärtner der Werbung machen

Ein Werbeblocker soll verhindern, dass wir beim Surfen von Werbung überflutet werden.
Wenn jetzt ein solcher Werbeblocker – in diesem konkreten Fall Ghostery – selbst Werbung ausliefert, ist das schon ein guter Grund, irritiert die Augenbrauen hochzuziehen.
Nun, Ghostery nennt es ja auch nicht Werbung was sie ausliefern, sonder Ghostery Rewards.
Is‘ …

Ein Werbeblocker soll verhindern, dass wir beim Surfen von Werbung überflutet werden.
Wenn jetzt ein solcher Werbeblocker – in diesem konkreten Fall Ghostery – selbst Werbung ausliefert, ist das schon ein guter Grund, irritiert die Augenbrauen hochzuziehen.
Nun, Ghostery nennt es ja auch nicht Werbung was sie ausliefern, sonder Ghostery Rewards.
Is‘ was ganz anderes. Klar.
Es deutetete sich jedoch schon an, dass Ghostery ein eher problematisches Verhältnis zum Thema Werbeblocking hat, seit diese 2017 von Cliqz übernommen wurden.
Cliqz wiederum gehört mehrheitlich Hubert Burda Media.
Und die wiederum verdienen Geld mit Werbung.
Also vereint man hier das Hilfreiche mit dem Nützlichen:
Unerwünschte Werbung raus – erwünschte Werbung rein.
Wer dies jedoch im Fall von Ghostery festlegt, ist jedoch nicht der Nutzer, sondern Hubert Burda Media.
Und dass Ghostery behauptet, dass bei dieser Form der Rewards kein Nutzertracking stattfindet (weil die Werbeempfehlungen lokal beim Nutzer generiert werden), ist dann ebenfalls schwer zu glauben.
Daher meine Empfehlung:
Finger weg von Ghostery!
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