Den Bock Ghostery zum Gärtner der Werbung machen

Ein Werbeblocker soll verhindern, dass wir beim Surfen von Werbung überflutet werden.
Wenn jetzt ein solcher Werbeblocker – in diesem konkreten Fall Ghostery – selbst Werbung ausliefert, ist das schon ein guter Grund, irritiert die Augenbrauen hochzuziehen.
Nun, Ghostery nennt es ja auch nicht Werbung was sie ausliefern, sonder Ghostery Rewards.
Is‘ …

Ein Werbeblocker soll verhindern, dass wir beim Surfen von Werbung überflutet werden.
Wenn jetzt ein solcher Werbeblocker – in diesem konkreten Fall Ghostery – selbst Werbung ausliefert, ist das schon ein guter Grund, irritiert die Augenbrauen hochzuziehen.
Nun, Ghostery nennt es ja auch nicht Werbung was sie ausliefern, sonder Ghostery Rewards.
Is‘ was ganz anderes. Klar.
Es deutetete sich jedoch schon an, dass Ghostery ein eher problematisches Verhältnis zum Thema Werbeblocking hat, seit diese 2017 von Cliqz übernommen wurden.
Cliqz wiederum gehört mehrheitlich Hubert Burda Media.
Und die wiederum verdienen Geld mit Werbung.
Also vereint man hier das Hilfreiche mit dem Nützlichen:
Unerwünschte Werbung raus – erwünschte Werbung rein.
Wer dies jedoch im Fall von Ghostery festlegt, ist jedoch nicht der Nutzer, sondern Hubert Burda Media.
Und dass Ghostery behauptet, dass bei dieser Form der Rewards kein Nutzertracking stattfindet (weil die Werbeempfehlungen lokal beim Nutzer generiert werden), ist dann ebenfalls schwer zu glauben.
Daher meine Empfehlung:
Finger weg von Ghostery!
Als Werbeblocker besser uBlock Origin einsetzen, da hat der Nutzer die Einstellungen im Griff, nicht der Anbieter.