Wir müssen lesen, was nicht geschrieben steht

Ein Artikel von Mike Kuketz hat mir eindringlich verdeutlicht, wie wichtig es ist, zu lesen was nicht geschrieben wird.

Im Juli 2017 hat Google für sein Business-Produkt G Suite angekündigt, zukünftig nicht mehr die Inhalte von E-Mails zu lesen, um daraus personalisierte Werbung zu generien.

Was sie nicht geschrieben haben, ist, dass sie vollständig mit dem inhaltlichen Scannen von E-Mails aufhören.

Consumer Gmail content will not be used or scanned for any ads personalization after this change.

Diane Greene
CEO, Google Cloud
Published Jun 23, 2017

Was übrigens für Consumer Gmail gilt, wollte Google auch für den privaten Gmail-Gebrauch folgen lassen.

Der Inhalt der Mails war auch nicht mehr relevant für die Erzeugung personalisierter Werbung – da liefern die Metadaten wesentlich aussagekräftigere Profildaten.

Was sollten wir nun anfangen mit diesem Wissen?

Im ersten Schritt zumindest unsere E-Mails verschlüsseln – damit verhindern wir, dass Google in der Lage ist, unsere Mails inhaltlich zu scannen.

Und als abschließenden Schritt sollten wir uns ein anderes E-Mail-Konto zulegen.

Eines, bei dem wir nicht mit unseren Daten sondern mit Geld für die Dienstleistung des Mailproviders bezahlen.

Das ist allemal günstiger.