Pushing the Boundaries – eine blöde Idee kann immer noch zur Akzeptanz-Verschiebung dienen

Naja, wenn unsere Regierung die Massenüberwachung nicht über die Angst vor Terror durchgesetzt bekommt, dann werden andere Ängste herangezogen, um die Grenzen der Überwachung auszudehnen.

heise.de hat berichtet, dass die Bundesregierung bereits am 7. November 2018 das Straßenverkehrsgesetz (Entwurf eines Neunten Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes) so geändert hat, dass zur Durchsetzung der Diesel-Fahrverbote eine Massenüberwachung durch Kameras eingesetzt werden soll.

Ist weniger personalintensiv.

Dafür deutlicher privatsphäreninvasiv.

Toller Trade-off.

[Update: 19.11.2018, 07:50 Uhr]
Meiner Ansicht nach stellt diese Massenüberwachung einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Privatsphäre aller Verkehrsteilnehmer dar. Es hätte nämlich mildere Mittel der Kontrolle gegeben. Naja, keine Idee ist blöd genug, um als schlechtes Vorbild zu dienen.