Millenials, schlaut euch auf!

“Ja, ja, die Jüngeren kennen sich richtig gut aus mit den Computern!”.

So oder ähnlich höre ich die Lobpreisungen auf die Millenials und die Digital Natives, wenn ich mit Silver Surfern über die jüngere Generation spreche.

Ich halte diese Aussage ja für sehr gewagt und wurde jetzt in meiner Annahme von Microsoft gestärkt (diesen Tag muss ich mir rot im Kalender markieren).

Hat Microsoft doch in einer Studie festgestellt, dass gerade die Millenials (Menschen zwischen 24 und 37 Jahren) leicht Opfer von Betrugsmaschen werden, die auf vermeintlichen Support-Anrufen (Tech Support Scam) aufbauen.

Nun, wie reagieren?

Mein Tipp: Weg von Microsoft als Plattform, auf der ich arbeite.

Denn: Habe ich kein Microsoft auf dem Rechner, kann ich mir ganz sicher sein, dass ein Support-Anruf von Microsoft Schwindel ist.

Phishing im Wolfspelz

Oha, da hat Trend Micro eine neue und sehr perfide Form des Phishings entdeckt.

Angreifer kapern die laufende E-Mailkommunikation (indem sie den E-Mailaccount hacken) und antworten mit Mails, die im Anhang Schadsoftware enthalten (hier versteckt in einer Word-Datei) – im vorgefundenen Fall URSNIF, ein Trojaner, der Informationen über das kompromittierte System und den Nutzer sammelt und an den Angreifer weiterleitet.

Also, jetzt bitte noch mehr Obacht bei unerwarteten E-Mailanhängen!